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Wardenburg, 01.11.2001

Saft trinken für den Schutz von Steinkauz & Co.

Wardenburg. Massen von Äpfeln gab es zwar nicht zu ernten, aber lecker ist der naturtrübe Apfelsaft allemal, den die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) auch in diesem Jahr wieder aus Äpfeln ihrer eigenen Streuobstwiesen hat pressen lassen. So fand er reissenden Absatz: alle Flaschen sind bereits verkauft. Der gute Geschmack kommt nicht von ungefähr, stammen doch die Äpfel von alten hochstämmigen Obstbaumsorten und wuchsen ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden und Dünger. Bei der Herstellung des Saftes wurde auf Konservierungsstoffe verzichtet.

Streuobstwiesen waren früher weit verbreitet, sind jedoch mit der Intensivierung des Obstanbaus sehr selten geworden. Durch die verstreute Anordnung hochstämmiger Obstbäume bieten sie wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere wie zum Beispiel den Steinkauz, der in den Höhlen alter Bäume brütet. Daher setzt sich die BSH für die Wiederherstellung dieses alten Landschaftselementes ein. Die Früchte selbst stellen für die Tierwelt eine wichtige Futterquelle dar, und so lässt die BSH immer einen Teil auf den Wiesen zurück.

Ansprechpartnerin: Claudia Wolff, Tel.: 04407 - 5111

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