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Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V.

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 Wardenburg, den 20.06.2009

                              

Neuer Vorstand der BSH gewählt

Anerkennungsurkunde an Dipl.-Ing. Klaus Rinne

Berne – Diepholz -  Osnabrück - Vechta.  Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) hat einen neuen Vorstand. Einstimmig wurde in Berne (Wesermarsch) der bisherige Vorsitzende, Prof. Dr. Remmer Akkermann, für  3  Jahre wiedergewählt. Er wolle den Schwerpunkt seiner weiteren Tätigkeit nach wie vor in die Entwicklung neuer Lebensräume im Bereich nordwestdeutscher Gewässer legen, um auch gemeinsam mit anderen Naturschutzvereinen, Unterhaltungsverbänden und landwirtschaftlichen Betrieben Biotopverbundsysteme für wandernde Tierarten zu sichern.

Drei neue Namen gehören zum elfköpfigen Vorstand: der Zoologe und Säugetierforscher Prof. Dr. Rüdiger Schröpfer (Osnabrück)  als stellvertretender Vorsitzender, die Forstökologin Kathrin Kroker (Göttingen) und der Landschaftsökologe Dr. Peter Schaal (Oldenburg; siehe Anlage). Damit spiegelt der neue Vorstand die verschiedenen Regionen ebenso wider wie die wichtigsten Arbeitsrichtungen, die bei der BSH eine Rolle spielen.

Auf der Versammlung der BSH wurden fünf Resolutionen zum Schutz der Weißstörche sowie der Eichenbestände im Hasbruch beschlossen. Außerdem wurde vorgeschlagen, Naturschutzstationen auch im Bereich wichtiger Fließgewässer wie an der Hunte in Höhe Barneführerholz und Holle, aber auch an der Hase (Lahre/Lehrte), Ems (Emsbüren, Tunxdorf) und Unterweser (Elsflether Sand) einzurichten. Schließlich wurden auch zwei naturschutzpolitische Forderungen beschlossen, adressiert an Land und Kommunen: die Einrichtung und Veröffentlichungen von Kompensationskatastern, aus denen der Bestand und Zustand der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in jedem Landkreis zu ersehen ist, sowie die Einrichtung einer Naturschutz-Mittelbehörde, die Geld sparen helfe bei der Wahrnehmung der EU-pflichtigen Aufgaben sowie bei der grenzübergreifenden Koordination der unteren Naturschutzbehörden. Weiteres siehe Resolutionen der BSH-JMV vom 20. Juni 2009 in Berne.

Für ihre Verdienste um das Wohl von Natur und Landschaft wurden mit einer Anerkennungsurkunde der BSH ausgezeichnet: Der ehemalige Leiter des Amtes für Agrarstruktur, Dipl.-Ing. Klaus Rinne (Sulingen) im Zusammenhang mit seinen sehr erfolgreichen Bemühungen um den Ausgleich zwischen Naturschutz und Landwirtschaft in den Diepholzer Mooren und der Dümmer-Niederung. Frau Renate Riemer (Hatten-Sandkrug) erhielt ebenfalls eine Anerkennungsurkunde für die künstlerische Dokumentation der heimischen Landschaft und ihrer Tierwelt  gemeinsam mit einem Künstlerkreis. Schließlich wurde auch Florian Häselbarth (Ramsloh), Student der Biologie in Vechta, als hervorragender Kenner der Amphibien-  und Kriechtierfauna ausgezeichnet.

Mit Dank verabschiedet wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Gerhard Grönke (Eystrup), der die BSH in Diepholz und Vechta 1976 mit gegründet hatte und stets zur Stelle war, wenn der Verband gegenüber Ministerien oder Presse vertreten werden musste. Aus dem Vorstand geschieden sind auch nach vielen Jahren der Mitarbeit der Apotheker Dr. Ulrich Räth und der Ornithologe Prof. Dr. Heinz Düttmann, der in der Biologie der Hochschule Vechta tätig ist.

 

Daniela Vogel


Verleihung von Anerkennungsurkunden durch den Vorsitzenden für Verdienste im Naturschutz an den Studenten Florian Häselbarth, daneben Vorstandsmitglied Heike Loschinsky., sowie an Dipl.-Ing. Klaus Rinne (im Hintergrund sitzt seine Ehefrau), der auch eine Dankesrede mit ausführlicher Rückschau auf die gemeinsamen Jahre im Bereich Diepholzer  Moore, Dümmer-Niederung und Huntetal hielt.

Preisträgerin Renate Riemer (Hatten- Sandkrug) erhielt für ihre künstlerische Leistung eine Anerkennungsurkunde.

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