BIOLOGISCHE SCHUTZGEMEINSCHAFT

HUNTE WESER - EMS e. V. - B S H

Resolution

BSH . Tel. (04407) 5111 / 8088 . Fax (04407) 6760 . Gartenweg 5 . 26203 Wardenburg

www.bsh-natur.de

 

Resolutionen der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH), beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 8. Oktober 2005 in Diepholz

(1.) BSH fordert: „ Mehr Großschutzgebiete in Niedersachsen"

Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) fordert von der Niedersächsischen Landesregierung eine Offensive zur Ausweisung von Großschutzgebieten. 24 Jahre nach dem ersten Moorschutzprogramm und 18 Jahre nach der Entscheidung zur Sanierung des Dümmers durch die Niedersächsische Landesregierung zeigt sich immer mehr, welche Chancen eine vorausschauende Naturschutzpolitik im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung eröffnet, so die BSH. Die Akzeptanz in der Bevölkerung hängt weitgehend von der positiven Wertschätzung der betroffenen Region ab.

Mit dem Konzept der Biosphärenreservate werden die ökonomischen Bedürfnisse der dort lebenden Menschen und die ökologischen Werte der Region zum Nutzen beider Seiten zusammengeführt. Die BSH schlägt darum vor, folgende Gebiete in ein landesweites Konzept für Biosphärenreservate zusätzlich aufzunehmen:

1. Dümmer - Diepholzer Moorniederung

2. Tal und Flusslauf der Hunte, Marka, Hase unterhalb von Haselünne und die Niederungen von Ems und Weser

3. Große Moore beiderseits des Weser-Ems-(Küsten-)Kanals

(2.) Naturschutzverwaltung den Rücken stärken

Die Biologische Schutzgemeinschaft beobachtet mit großer Sorge die fehlende Reaktion auf das Aus der Bezirksregierungen oder gar einen weiteren Personalabbau in den Naturschutzverwaltungen auf Ebene des Landes und der Landkreise. Naturschutz im Schnellverfahren oder ohne Sachverstand führt am Ende zu Fehlentscheidungen und längeren Wartezeiten für Bürger und Investoren. Naturschutz als Randerscheinung verkennt die Zeichen der Zeit, zerstört die Heimat und die Identifikation mit einem tragfähigen und weitgehend beständigen Zuhause in einer sich rasant verändernden Wohn- und Arbeitswelt des Menschen.

(3.) Agenda 21- Stiftung ist vorbildlich

Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) unterstützt die Kampagne der Agenda 21- Stiftung in Diepholz zur Erhöhung des Stiftungskapitals. Bürgerstiftungen werden, so die BSH, in Zukunft immer häufiger dort einspringen müssen, wo der Staat sich aus seinen freiwilligen Aufgaben weiter zurückzieht. Das Modell der Bürgerstiftung hat den besonderen Reiz, dass man durch regelmäßige Zinserträge der Stiftung Gutes tut. Die BSH wünscht sich, dass die Agenda 21-Stiftung in Diepholz mit ihrer Kampagne „625 – Diepholz geht stiften" Erfolg hat und ruft andere Städte und Kommunen auf, diesem Vorbild zu folgen.

(4.) Aufruf zur Teilnahme am Projekt: „Umweltschule in Europa"

Die BSH unterstützt den Beschluss der Vereinten Nationen, die kommenden Jahre von 2005 bis 2014 als Dekade der „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" intensiv zu nutzen. Das erfordert den Blick über den Tellerrand hinaus. Menschen sollen befähigt werden, in ihrem eigenen Umfeld einen Beitrag zu einer gerechten und umweltverträglichen Weiterentwicklung zu leisten. In den nächsten zehn Jahren sollten, so die BSH, die Bildungsanstrengungen auf diesem Gebiet überall - vom Kindergarten bis in die Hochschule - verstärkt werden. In diesem Zusammenhang fordert die BSH alle Schulen in Niedersachsen auf, an dem von der Landesschulbehörde koordinierten Programm „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda-Schule" mitzuwirken. Anmeldeschluss ist in diesem Jahr der 15. November.

(5.) Unterstützung der Storchenpflegestation in Berne (Näheres s. www.bsh-natur.de/Stiftung Natur)

(6.) Erdverkabelung statt 350 KV-Hochspannungsleitung für Trasse Ganderkesee-Diepholz  (Text auf der BSH Homepage: www.bsh-natur.de/Aktuelles)

 

 

 

Highlands und Galloways. Bei diesen haben Beweidungsversuche der BSH im Moorbachtal Vechta ergeben, dass davon – ohne Ve

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