BIOLOGISCHE SCHUTZGEMEINSCHAFT

HUNTE WESER - EMS e. V. - B S H

Resolution

BSH . Tel. (04407) 5111 / 8088 . Fax (04407) 6760 . Gartenweg 5 . 26203 Wardenburg

www.bsh-natur.de

 

Resolutionen der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH), beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 8. Juli 2006 in Großenkneten

(1.) BSH-Resolution zur Wiedervernässung der Moore

Unsere Moore sind im Laufe der letzten 15.000 Jahre überwiegend aus Torfmoosen entstanden. Sie speichern mehr Kohlenstoff als alle Wälder dieser Erde. Entwässerte Moore sind verantwortlich für 40% der weltweiten Treibhausgas-Emissionen. Die Entwässerung der Moore durch Torfabbau, Land- und Forstwirtschaft führt zu riesigen CO2-Freisetzungen. Europa ist der Kontinent mit den meisten Torfverlusten. Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) nimmt den Rückblick auf 25 Jahre Moorschutzprogramm in Niedersachsen zum Anlass, eine konsequente Wiedervernässung aller Hoch- und Niedermoore einzufordern. Keine anderen Maßnahmen zur Senkung der Kohlendioxid-Freisetzung sind so kostengünstig wie die Wiedervernässung der Moore.
Wenn wir es in Niedersachsen mit dem Klimaschutz wirklich ernst meinen, so die BSH, dann müssen wir die Politik davon überzeugen, dass es mindestens vier gute Gründe gibt, alle Moorböden konsequent zu schützen: Klimaschutz, Naturschutz, Heimatpflege und Naturerleben.

(Quelle: Dr. Hans Joosten, Universität Greifswald, auf dem Europäischen Symposion "Moore in der Regionalentwicklung" vom 15. - 17. Juni 2006 in Wagenfeld)

 

(2.) BSH-Resolution zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) begrüßt die Aktivitäten von Landkreisen, Städten, Gemeinden, Stiftungen und Verbänden, die die biologische Durchlässigkeit der Fließgewässer zum Ziel haben. Damit entsprechen die Kommunen einer Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Ausdrücklich lobt die BSH den Rückbau des Huntestaus in Goldenstedt und die Planungen im Bereich Diepholz an der Lohne und der Grawiede. Die BSH wünscht sich jedoch eine zügigere Umsetzung der Gewässerentwicklungspläne in Diepholz und den baldigen Rückbau der noch verbliebenen 18 Stauwerke im Mittelabschnitt der Hunte zwischen Diepholz und Oldenburg.

 

 

 

Highlands und Galloways. Bei diesen haben Beweidungsversuche der BSH im Moorbachtal Vechta ergeben, dass davon – ohne Ve

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