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Tab. 3 : Vergrämungsmethoden und ihre Wirkung
(n. Kleinwächter 2000 u. div. a. Aut.; Plate u. a. mdl.)
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Störungen durch Präsenz des Menschen wirkungsvoll, aber vielfach nicht durchführbar, Störung betrifft auch andere Wasservögel
Ablenkteiche (Köderteiche) wirkungslos, da Weißfische wie Rotaugen sofort als `schwieriger´ zu fangende Beute erkannt, Karpfen in Nachbarteichen jedoch bevorzugt werden; diese Methode kommt einem Anfüttern gleich, angesichts der notwendigen Mengen ist es nicht zu finanzieren (Beispiel AFT / Rüdersee: 1000 kg Rotaugen = 5000,- DM)
Randbespannungen mit Draht oder Draht-Zäunen es werden nur Graureiher abgehalten, die sich ersatzweise andere Warten suchen (Abb. 12a)
Vollteichbespannungen
(Stolperfäden / Flachbespannungen)
bei niedriger Verspannung (30 cm über Wasser) mit geringem Abstand behindern sie Kormorane, Pfähle sind unästhetisch und locken Kormorane zum sitzen an
(Abb. 12c, d)
Netze über Forellenmastteiche Kormorane erreichen die Fische, indem sie zu Fuß unter den auch seitlich abschirmenden Teichüberspannungen hindurchschlüpfen und einen Lockvogeleffekt verursachen, um später direkt durch die Netze abzufliegen; andere Vögel (Fischadler, Reiher) können sich in den Maschen tödlich verfangen (Abb. 12b)
Stellnetze im Wasser darin verfangen sich alle tauchenden Wasservögel, das begrenzt den Einsatz
Schreckschussgeräte,
Greifattrappen,
Vogelscheuchen,
Warnrufe
z. B. 2-3x/Stunde, verjagen nur anfänglich, da Gewöhnungseffekt, andere Tierarten sind ebenso betroffen (Abb. 12e)
Elektronische Geräte Hoch-/Tonfrequenz-Lautsprecher sind wirkungslos (Seiche & Wünsche1996), Lasergewehre sind wenig auffällig, nur im (Halb-) Dunkeln einsetzbar, schädigen die Augen
Einzelabschüsse kurzfristig wirkungsvoll vor Ort und für begrenzte Zeit in existenzgefährdeter Teichwirtschaft, insbesondere in Kombination mit Scheuchgeräten und bei spezialisierten Tieren aber auch mit Störungen durch Menschen oder Prädatoren (vor allem Adler); dies steht in Übereinstimmung mit Einzelfall-Ausnahmeregelungen der EU-Vogelschutz-Richtlinie, des NLÖ (1998: 'Jeder muss sein Eigentum schützen') und der Bezirksregierungen als obere Naturschutzbehörden



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