BIOLOGISCHE SCHUTZGEMEINSCHAFT

HUNTE WESER - EMS e. V. - B S H

Resolution

BSH . Tel. (04407) 5111 / 8088 . Fax (04407) 6760 . Gartenweg 5 . 26203 Wardenburg

www.bsh-natur.de

 

Resolution der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser - Ems zur 380KV- Freileitung Ganderkesee – St. Hülfe

 

Der von der E.ON vorgelegte „optimierte" Entwurf zum Streckenverlauf der Freileitung von St. Hülfe nach Ganderkesee ist nicht als solcher zu betrachten, d. h. von einer Optimierung kann nicht gesprochen werden. Aus folgenden Gründen stellt auch der nun vorgeschlagene Trassenverlauf aus Sicht der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser - Ems einen nicht hinnehmbaren Eingriff in den hiesigen Lebensraum dar.

Das betroffene Gebiet ist das drittgrößte Rastgebiet für Kraniche in Deutschland. Die Zahl der hier rastenden und teilweise auch überwinternden Kraniche liegt derweil bei mehr als 10.000 mit steigender Tendenz. Mindestens 12 Paare haben sich zur Brut und Aufzucht ihrer Jungen in unseren Mooren entschlossen.

Ebenso ist es ein Rastgebiet von nationaler Bedeutung für ca. 200 Singschwäne.

Brütende Schwarzstörche wären am Rande der Dehmse betroffen.

Die Wiesenweihe hat hier eines der größten Brutgebiete Deutschlands; ca. 10% des Gesamtbestandes brüten hier. Darüber hinaus ist das betroffene Gebiet Heimat für Rohrweihe, Kornweihe und Rotmilan.

Alle genannten Vogelarten sind in erster Priorität geschützt und bedürfen daher besonderer Beachtung bzw. eines vorsichtigen Umgangs mit ihrem Lebensraum.

Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser - Ems kann aus den dargelegten Gründen auch den nun als „optimiert" dargestellten Streckenverlauf der Freileitung der E.ON nicht gutheißen und möchte auf die erheblichen Nachteile, die sich durch diesen massiven Eingriff in die Naturlandschaft am Rande der Hunte ergeben, hinweisen.

Unsere Forderung kann daher nur heißen: Verlegung einer gasisolierten Erdleitung statt der geplanten Freileitung.

 

Verantwortlich: Friedrich-Wilhelm Bening

 

 

Highlands und Galloways. Bei diesen haben Beweidungsversuche der BSH im Moorbachtal Vechta ergeben, dass davon – ohne Ve

    zum Seitenanfang zur Startseite der BSH